Mutterpass und Arzneimittelpass

StorchIm Mutterpass werden alle für die Schwangerschaft relevanten Daten eingetragen. Jede Schwangere erhält ihn nach der ersten Vorsorgeuntersuchung durch ihren Gynäkologen. Der Mutterpass wird während der gesamten Schwangerschaft weitergeführt. Im Folgenden werden die medizinischen Begriffe aufgeführt und erläutert.

Negativer Befund: neg. ; - ; Ø
Positiver Befund: pos. : +
Ohne Befund: o.B.

Der Arzneimittelpass
arzneimittelpassDer Arzneimittelpass stellt eine Unterstützung zum Mutterpass dar. Arzneimittel können unter Umständen dem ungeborenen oder gestillten Kind schaden. Der Arzneimittelpass unterstützt Mutterpass, da in diesem keine eingenommenen Arzneimittel verzeichnet werden.

Den Arzneimittelpass gibt es gegen eine Schutzgebühr in vielen Apotheken. Seit Januar 2007 können alle Apotheken die kompletten Materialen zu „Selbstmedikation in Schwangerschaft und Stillzeit“ beim DGK beziehen.



Im vorderen Bereich sind kurze Erläuterungen enthalten zu häufig in Schwangerschaft auftretenden Beschwerden und deren geeignete Medikationen. Im Einzelfall muss der Nutzen und ein mögliches Risiko gegengerechnet werden. Dieser Pass sollte bei jedem Arzt- oder Apothekenbesuch vorgezeigt werden. So haben Arzt und Apotheke ebenfalls einen Überblick und es lassen sich Doppelmedikationen vermeiden.

Damit der Pass seinen Sinn und Zweck erfüllen kann müssen alle verschriebenen und eingenommenen Medikamente eingeschrieben werden.